Geschichte

Die Gründung des Westfälischen Künstlerbundes geschah in der Nachkriegszeit aus einem Bedürfnis nach intensiverem Austausch und gemeinsamer Suche nach künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten der Künstler untereinander einerseits und einer produktiven Zusammenarbeit mit den für Kultur zuständigen Institutionen der Stadt. Zur gleichen Zeit wurde die Dortmunder Gruppe gegründet. Damals repräsentierten beide Vereinigungen unterschiedliche künstlerische Positionen (gegenständlich vs abstrakt) als Reaktion auf die in der 50ger Jahren diskutierte Kontroverse.
Neben der gemeinsamen Arbeit und ständiger Auseinandersetzung über künstlerische und kulturpolitische Themen ist die gemeinsame Ausstellungstätigkeit innerhalb und außerhalb Dortmunds das Hauptthema des Bundes. Dabei waren gemeinsame Aktivitäten mit befreundeten Vereinigungen aus dem Ausland immer ein Schwerpunkt.
Bei der Aufnahme von neuen Mitgliedern spielen neben der künstlerischen Professionalität und Qualität auch menschliche Aspekte eine große Rolle. Wir begreifen uns als Gruppe mit einem gemeinsamen Anliegen, der gemeinsamen Suche nach künstlerischen Reflektionen auf gesellschaftliche Veränderungen und Zustände im weitesten Sinne.